„FrauenOrte Sachsen-Anhalt e.V.“ - ein Verein stellt sich vor Frauengeschichte als Teil der Geschichte des Landes Sachsen-Anhalt mehr ins öffentliche Bewusstsein zu rücken, dieser Aufgabe hat sich der im Mai 2006 neu gegründete Verein „FrauenOrte Sachsen-Anhalt e.V.“ verschrieben. Die InitiatorInnen wollen mit einer Vielzahl von Projekten zur Aufarbeitung, Erforschung und Vermittlung von Frauengeschichte beitragen. Damit greift der Verein Fragestellungen auf, die im Rahmen der Vorbereitungen auf die Weltausstellung Expo 2000 mit dem Projekt „FrauenOrte – Frauengeschichte in Sachsen-Anhalt“ fokussiert worden sind. Dieses Projekt macht Frauengeschichte als Teil von Landesgeschichte sichtbar und setzt seitdem Zeichen. Bisher wurden mehr als 35 FrauenOrte in Sachsen-Anhalt mit einer Tafel gekennzeichnet. Sie spannen ein Netz über die Region und ermöglichen mit ihrem thematischen Zugang neue, andere Sichtweisen auf Geschichte.
Mechthild von Magdeburg, Katharina von Bora und Dr. Dorothea Erxleben sind ähnlich wie die Zerbster Prinzessin, die als Zarin Katharina die Große das russische Reich regierte, die bekannteren unter einer Vielzahl von Frauen, die auf dem Territorium des heutigen Sachsen-Anhalt lebten und mit ihrem Wirken Spuren hinterließen.
Diese Orte und ihre Geschichte(n) bekannter zu machen, ihr Netz zu verknüpfen und zu erweitern sowie vertiefende und weiterführende inhaltliche Forschungen anzuregen und zu begleiten, sieht der „FrauenOrte Sachsen-Anhalt e.V.“ als wichtige Schwerpunkte seines Wirkens. Touristische Angebote, Veröffentlichungen, Vorträge und Veranstaltungen dokumentieren die Arbeit des Vereins und rücken Frauengeschichte stärker in das öffentliche Bewusstsein. Möchten Sie uns unterstützen? Dann werden Sie doch Mitglied oder Pate/Patin! Mit Ihrem Engagement helfen Sie das Netz der FrauenOrte zu erweitern und zu pflegen, weitere Forschungen zu initiieren und durchzuführen und mit zahlreichen Weiterbildungsangeboten den Vereinszweck umzusetzen. Durch unsere Arbeit schaffen wir kulturelle Höhepunkte in unserer Region und lassen Frauengeschichte als Teil von Landesgeschichte im öffentlichen Bewusstsein lebendig werden. |

Katharina Lücke, Kommunikationsdesignerin, Gisbert Rieschel, Kunstwissenschaftler
Dr. Elke Stolze, Historikerin, Claudia Jandt, Berufsschullehrerin
Barbara Dimanski, Grafikdesignerin, Carmen Stange, Staatssekretärin a.D.
Cornelia Heller, Freie Journalistin, Dietrich Lücke, Historiker
Nicht auf dem Foto: Bettina Quäschning, Geschäftsführerin LMG